Obwohl der Urlaub eine schöne Zeit werden soll, ist man nicht immer gegen Krankheiten und Unfälle gefeit, die unvorhergesehen auftreten können. Vor allem Unverträglichkeiten aufgrund der anderen Essensgewohnheiten treten bei zahlreichen Urlaubern auf, während Verletzungen beim Schwimmen, Surfen, Tauchen, Wandern, Radfahren oder anderen sportlichen Urlaubsaktivitäten genauso häufig vorkommen. Um gegen jedes Vorkommnis abgesichert zu sein, empfiehlt sich eine Reisekrankenversicherung.
Die unabdingbare Reisekrankenversicherung
Vor Urlaubsantritt sollte jeder Reiseteilnehmer eine Reisekrankenversicherung abschließen. Viele Versicherungsanbieter kombinieren die Krankenversicherung für die Reise in Paketen mit der Reiserücktritts-, Reiseabbruch- oder Reisegepäckversicherung.
Neben zahlreichen anderen Versicherungsgesellschaften hat der ADAC ein allumfassendes Hilfspaket im Krankheitsfall. Je nachdem, welcher Tarif gebucht wurde, werden die Arztkosten für eine stationäre und ambulante Krankenhausbehandlung im Urlaub erstattet und bei schweren Fällen wird sogar der Rücktransport nach Deutschland finanziert. Besondere Familientarife machen das Angebot der Versicherung sehr attraktiv.
Der richtige Arzt
Wenn man der Landessprache im Urlaubsort nicht mächtig ist, sollte auf keinen Fall ein Arzt gewählt werden, der nicht ausreichend die englische Sprache beherrscht. Der Idealfall wäre natürlich, wenn der Arzt über genügend Deutschkenntnisse verfügt, sodass keine sprachlichen Barrieren die Heilungs- und Therapiemaßnahmen behindern.
In großen Touristenstädten, in denen der Anteil der deutschen Touristen besonders hoch ist, gibt es bestimmte Ärzte, die speziell für die Hotels und die Urlauber zuständig sind. Oftmals sind diese Ärzte jedoch nur zu festgeschriebenen Zeiten im Hotel. Bei Nachfrage an der Rezeption besteht die Möglichkeit, die reguläre Praxis des betreffenden Arztes aufzusuchen.
Beim Einkauf von Medikamenten muss nicht immer ein Arzt konsultiert werden. In vielen Apotheken in den Urlaubsgegenden Europas arbeitet deutschsprachiges Personal und bei Bedarf kann der Name der Krankheit in einem speziellen Lexikon auf Deutsch nachgeschlagen werden. Auf diesem Wege erfährt der Apotheker in seiner Landessprache, um welche Krankheit es sich handelt.
Natürlich ist es nicht verkehrt, vor Reiseantritt eine Reiseapotheke mit den wichtigsten Medikamenten wie Schmerzmitteln, Salben und Verbandsmaterial einzupacken.