Parks und Grünflächen in Istanbul – Plätze zum Relaxen

Byzanz – Konstantinopel – Istanbul: Die Metropole am Bosporus kann auf eine schon 3 000 Jahre andauernde Geschichte zurückblicken. Überall präsentiert sich die 13-Millionen-Metropole selbstbewusst und sehr modern, nicht zuletzt, weil etwa 60 Prozent der Istanbuler unter 30 Jahre alt sind. Ihrer lebenslustigen westlich orientierten Attitüde verdankt die alte Stadt ihr modernes Flair. Riesige Einkaufsmeilen, ausgezeichnete Gourmetrestaurants und orientalische Basare wechseln mit der geschichtsträchtigen Pracht der Stadtpaläste und Festungen, der Moscheen und der überall gegenwärtigen byzantinischen Kunst. An Istanbul sieht man sich nicht satt.
Ruhe und Erholung bieten die Parks und Grünflächen der Stadt.

Der Yildiz Park

Stern-Park heißt die grüne Oase hinter dem alten Çırağan-Palast an den Hängen des Bosporus. Der riesige Palastgarten ist im französischen Stil mit vielen seltenen Pflanzen angelegt worden und bietet zudem einen bezaubernden Ausblick über den Bosporus. Zahlreiche farbenfrohe Pavillons befinden sich im Park, von denen einige der Schauplatz interessanter historischer Ausstellungen und kultureller Events sind und andere gastronomische Highlights bieten.
Entspannung pur bietet der Yıldız-Park beim Picknick oder bei Spaziergängen unter alten Magnolien, Zedern und Zypressen.

Der Palastgarten des Topkapi-Sarayi

Jahrhunderte lang war der Topkapi-Palast die Residenz der herrschenden Sultane. Errichtet wurde die weitläufige Palastanlage um 1450 auf einer Landspitze zwischen dem Marmarameer und dem goldenen Horn. Die großzügige Parkanlage im sogenannten vierten Hof umfasst Gärten auf verschiedenen Ebenen, die mit dem besonderen Zauber kostbarer Palastgärten aufwarten.

Der Gülhane-Park

Innerhalb der äußeren Mauern der Topkapi-Palastanlage liegt der Gülhane-Park, ein dicht bewaldeter Volkspark mit Teegärten, Konzertbühnen und idyllischen Wanderwegen.

Der Emirgan-Park

Hinter dem Wasser-Palast des Osmanenkönigs Ismail Pascha erstreckt sich der Emirgân Korusu entlang des Bosporus. Die dicht bewaldete Gartenanlage lockt mit einem großen See, einem Wasserfall und einer geheimnisvoll anmutenden Grotte. Das jedes Jahr stattfindende Tulpenfest stellt mit tausendfacher Blütenpracht ein besonderes Highlight dar.
Kaffee-Kultur auf hohem Niveau findet der Besucher in den drei Pavillons aus dem 19. Jahrhundert, die nach ihren Farben weißer, gelber und rosafarbener Pavillon genannt werden.

Der Miniatürk

Der Miniaturpark im Istanbuler Stadtteil Beyoğlu ist einer der größten Miniaturparks dieser Erde. Nach der Besichtigung von 105 detaillierten Miniaturbauten – die Palette reicht von Istanbuls Hagia Sophia über den Tempel der Artemis in Ephesos bis zur Al-Aqsa-Moschee und der Felsendom in Jerusalem – bietet der Park viele Möglichkeiten zum Relaxen.

Der Camlica-Hügel

Wer die beiden Camelica-Hügel besucht, sollte seinen Fotoapparat und die Picknickdecke nicht vergessen. Viele kleine Cafés laden zum Verweilen ein und ein Picknick auf der Frühlingswiese unter alten Pinien, Zypressen oder Eichen-Bäumen ist unerreicht.
Der größere der beiden Hügel ist mit seinen 262 Metern Istanbuls höchster Punkt. So bietet er die schönste Aussicht über die Millionenstadt mit ihren vielen Türmen und Moscheen, der bis zum Schwarzen Meer im Norden reicht.

Die Prinzen-Inseln

Schwimmen, in der Sonne entspannen oder wandern: Wer sich vom Trubel Istanbuls erholen möchte, steigt in ein Boot zu den neun Prinzen-Inseln im Marmarameer.
Lange Zeit waren die Inseln das Sommerdomizil der Istanbuler Oberschicht. Holzvillen und Pferdekutschen zaubern hier eine Attitüde des 19. Jahrhunderts. Weil Autoverkehr nicht zugelassen ist, ist eine Kutschfahrt entlang der Uferstraße besonders entspannend. Ein schöner Wanderweg führt um die Insel Heybeliada und der Badestrand von Kinaliada ist bei den Badegästen sehr beliebt.

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Die Türkei zwischen Tradition und Moderne

Kein anderes Land ist wohl in seinem Inneren so zerrissen wie die Türkei. Während in den großen Städten und den Touristenhochburgen die Moderne Einzug gehalten hat und der westliche Lifestyle ausgelebt wird, zählen für die anatolisch-bäuerlichen Gegenden immer noch Jahrhunderte alte Traditionen. In der größten Stadt der Türkei, Istanbul, prallen beide Welten aufeinander – mit interessanten Resultaten.

Anatolien – Traditionen und alte Gebräuche
Lässt man die westlich geprägten Städte wie Istanbul, Ankara oder Izmir hinter sich, eröffnet sich einem der Weg in die ursprüngliche Türkei, in der Tradition, Gebräuche und vor allem auch die Religion noch eine große Rolle im täglichen Leben spielen. Als Einnahmequelle für die Landbevölkerung kommt meist nur die Landwirtschaft oder das Hüten von Tieren infrage – harte und anstrengende Jobs in heißen Sommern und harten Wintern. Gerade hier ist Familienzusammenhalt und Generationenhäuser besonders wichtig – denn sie sichern das Überleben. Die Traditionen und Gebräuche, die hier vorherrschen, sind wichtig für das Zusammenleben auf engstem Raum – führen aber oft auch dazu, dass die jungen Leute vom Land in die großen Städte flüchten, um diesen Zwängen zu entgehen.

Istanbul – ein friedliches Miteinander von Tradition und Moderne
Mit über 14 Millionen offiziellen Bewohnern ist Istanbul die größte Stadt der Türkei. Aufgrund ihrer Lage gilt sie als das Tor zum Westen – und so präsentiert sich diese Stadt auch. Wohl nirgends sonst sind historische Gebäude so dicht an modernsten Wolkenkratzern und Nachtklubs. Istanbul hat für sich einen Weg gefunden, Tradition und Moderne zu einem neuen, homogenen Ganzen zu verschmelzen.
Doch auch innerhalb Istanbuls gibt es immer noch Grenzen. So sind neben Business- und Vergnügungsvierteln wie Besiktas, Beyoglu oder Nisantasi auch extrem traditionsbewusste Viertel wie Fatih zu finden, in welchen man sich als Tourist eher selten verirren wird.

Istanbul balanciert geschickt zwischen westlicher Metropole und anatolischem Herzen – und das macht diese Stadt so einzigartig.

Auf den Pfaden der Geschichte: Eine historische Reise durch die Türkei

Neben kilometerlangen Stränden, atemberaubender Küstenlinie, fantastischen Hotels und tollen Ferienanlagen bietet die Türkei faszinierende Zeugnisse vergangener Zeiten.

Pergamon
Die Ruinen der historischen Stadt Pergamon zeugen von einer geschichtsträchtigen Vergangenheit. In der Antike waren in der Bibliothek der Stadt über 200000 Schriftrollen gelagert. Zudem wurde in der Stadt das Pergament erfunden, was sich im Namen des historischen Schreibmaterials niederschlugt. Pergamon ist außerdem berühmt für seinen Zeusaltar, dessen rudimentär erhaltene Fundamente im Berliner Pergamonmuseum ruhen. Ein weiteres Highlight der antiken Stadt ist der Trajantempel, der in weißem Marmor glänzt und trotz Erdbeben gut erhalten ist. Auch das Theater von Pergamon ist außergewöhnlich imposant erhalten und fasst mit seinen am Hang abfallenden Rängen etwa 15000 Personen.

Ephesos
In Ephesos entstand vor über 3000 Jahren eines der sieben Weltwunder der Antike. Überreste des Tempels der Artemis können noch heute in den Ruinen der antiken Stadt besichtigt werden. Mit bis zu 250000 Einwohnern war Ephesos zu seiner glorreichen Zeit eine der größten Städte der Region und gehört noch heute zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Türkei.

Die Fassade der Celsus-Bibliothek wurde in den letzten 30 Jahren von Forschern und Archäologen liebevoll restauriert und stellt heute den Inbegriff antiker Baukunst dar. Das Theater der Stadt umfasste seinerzeit etwa 25000 Menschen und ist noch erstaunlich gut erhalten.

Hierapolis
In der Heiligen Stadt, in direkter Nachbarschaft zu den atemberaubenden Kalksteinterrassen von Pamukkale, können das antike Theater und die Nekropole besichtigt werden. Insbesondere den Thermalquellen der Stadt aus dem 2. Jahrhundert wurde eine heilsame Wirkung nachgesagt. Die faszinierenden Wasserrohrsysteme vergangener Tage können in Hierapolis bestaunt werden.

Istanbul
Die Altstadt von Istanbul wartet mit zahlreichen Gebäuden vergangener Tage auf. Von der Hagia Sophia über die Sultan-Ahmet-Moschee, bekannt als Blaue Moschee, bis hin zum Topkapi-Palast sind die geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten außergewöhnlich gut erhalten.

Diese und weitere Höhepunkte in Milet, Xanthros, Myra, Perge und zahlreichen anderen Orten sind Zeugen vergangener Zeiten, die bei einer historischen Tour durch die Türkei nicht fehlen dürfen.

Architektur in der Türkei: Diese Bauwerke sollten Sie gesehen haben

Zeitzeugnisse turbulenter Zeiten Istanbuls
Der Topkapı Sarayı war jahrhundertelang das Oberverwaltungszentrum des Osmanischen Reiches und charakterisiert heute die Stadt Istanbul, wie kaum ein zweites Bauwerk der Stadt am Bosporus. Die Hagia Sophia liegt dem Palast gegenüber und war lange Zeit die Hauptmoschee der Osmanen. Heute ist sie als Museum von kulturellem Interesse und der Öffentlichkeit zugänglich. Von der Kariye Camii, der Chora-Kirche über die Zeyrek-Moschee und den Leanderturm bis hin zum Galataturm hat die Stadt zahlreiche sehenswerte Bauwerke zu bieten, die einzigartig gut erhalten sind.

Geschichtsträchtige antike Baukunst
Weniger gut erhalten, aber dennoch ein atemberaubendes Zeugnis türkischer Geschichte und Baukunst stellt die antike Stadt Ephesos dar. Seit über 100 Jahren werden erhaltene Teile der Stadt wieder aufgebaut und so stellt die Fassade der Celsus-Bibliothek einen ganz besonders atemberaubenden Anblick dar. Auch die Überreste des Tempel der Artemis, eines der sieben Weltwunder, sind in Ephesos zu bestaunen.
Ein weiter Zeitzeuge der Antike ist die Stadt Hierapolis, die Heilige Stadt, in der noch zahlreiche Bauwerke vergangener Tage gut erhalten sind. Das Hadrianstheater sowie einige Stadttore, Totenhäuser und die Ruinen der Roten Basilika bieten ein unvergessliches Bild antiker Baukunst.

UNESCO Weltkulturerbe und mehr
Weiterhin setzte die UNESCO zahlreiche türkische Bauwerke auf die Liste der Weltkulturerbe. Dazu gehören die Selimiye-Moschee in Edirne, die den Gipfel türkischer Architektur darstellt sowie Süleymaniye-Moschee in Istanbul, die direkt über dem Goldenen Horn der Stadt liegt. Auch die Sultan-Ahmed-Moschee in direkter Nachbarschaft zur Hagia Sophia stellt ein kulturelles Bauwerk der Spitzenklasse dar. Mit insgesamt sechs Minaretten ist sie die bekannteste Moschee der Türkei und in Europa als Blaue Moschee bekannt.

Der Ishak-Pascha-Palast in Osten der Türkei gehört zu den weniger bekannten, aber nicht weniger eindrucksvollen Bauwerken des Landes. Die im 17. Jahrhundert erbaute Burg verfügt über eine ungewöhnliche Architektur mit Einflüssen verschiedener abendländischer Sakralbaukünste.

Izmir – Die drittgrößte Stadt der Türkei

Die Stadt Izmir liegt mit ihren rund drei Millionen Einwohnern an der Ägäisküste der Türkei, am Golf von Izmir. Sie offenbart sich als Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und ist sowohl die drittgrößte Stadt der Türkei als auch die Metropole mit dem zweitgrößten Hafen des Landes.

Izmir hat sich als ein beliebtes Reiseziel in der Türkei etabliert und zieht jedes Jahr unzählige Touristen in die kosmopolitische und lebendige Stadt. Vor allem im Frühling und im Herbst zeigt sich die Stadt von seiner schönsten Seite. Anders als in den heißen Sommermonaten, lässt sich dann bei angenehmen Temperaturen die Stadt erkunden.

Der Ort kann auf eine 5000 Jahre alte Geschichte zurück blicken und bietet ihren Besuchern unzählige historische Stätten, interessante Sehenswürdigkeiten und ein breites Spektrum an kulturellen Angeboten.

Der Konak-Platz bildet das Zentrum der großen Stadt. Hier steht der berühmte Uhrturm. Er ist das Wahrzeichen Izmirs. Der, aus Marmor bestehende, Turm hat eine Höhe von 25 Metern und wurde der Stadt im Jahr 1901 vom Sultan Abdülhamid II. geschenkt.
Sehenswert ist auch die römische Agora. Dieser Platz wurde unter der Herrschaft Alexander des Großen erbaut und befindet sich im Namazgah-Bezirk.

Die beliebte Touristenstadt glänzt auch mit prächtigen Moscheen. Die größte und wichtigste ist die “Hisar-Moschee”. Ihr Bau geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Im 19. Jahrhundert wurde die Moschee noch einmal restauriert. Ein besonders schöner Blickfang ist die Kanzel im Inneren des Kirchenhauses.

Wer Izmir besucht, kommt am „Ataürk-Denkmal“ nicht vorbei. Es steht auf dem Cumhuriyet Meydani. Das Monument aus dem Jahr 1933 soll an die Befreiung Izmirs durch die türkische Armee erinnern.

Das beliebte Urlaubsgebiet hat sich über viele Jahre hinweg zu einem kulturellen Zentrum entwickelt. Die staatlichen und privaten Theater- und Opernhäuser begeistern ihre Besucher mit hochwertigen Aufführungen. Hier hat auch das „Ägäische Philharmonische Orchester“ seinen Sitz. Es ist international bekannt und genießt einen sehr guten Ruf.
Auch zum Shoppen ist der Ort ein Paradies. Das Kemeralti-Viertel lädt mit verwinkelten Gassen zum Flanieren ein. Bewundernswerte Antiquitäten, funkelnde Juwelen sowie ein umfassendes Sortiment an Bekleidungsartikeln und Spezialitäten aus der Region verführen zu einem Einkaufsbummel.

„Schönes Izmir“, so nennen die Türken liebevoll ihre Heimat. Wer das Urlaubsziel besucht, kann sich selbst davon überzeugen und erlebnisreiche Urlaubstage im Herzen der türkischen Ägäis verbringen.